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Amateurfunk an der Schule Möriken-Wildegg

Projekttagebuch

Montag, 19.04.2010

Am Morgen um 9 Uhr begann die Projektwoche mit einer Vorstellungsrunde und einer Einführung durch Udo Deutscher, HB9ERD. Er spielte ein zuvor aufgezeichnetes Muster-QSO vor und erklärte daran einige Dinge aus dem Amateurfunk, z.B. Buchstabieralphabet, Rapport, Rufzeichen etc.

Anschliessend gingen die SchülerInnen mit Eifer an den Aufbau der Antennen. Fürs erste wurden zwei Langdrähte gespannt und eine Vertikal für KW aufgebaut, die später auch zum Senden benutzt werden kann/soll.

Während Herr Deutscher ein paar mitgebrachte Geräte aufbaute und an die Antennen anschloss, erstellten die SchülerInnen ihre Logbücher, in die sie später sowohl die mitgehörten als auch die selbst aktiv gemachten Verbindungen eintragen werden. Es gibt am Schluss der Woche auch kleine Diplome für diejenigen, die die meisten oder weitesten Verbindungen gemacht oder gehört haben.

Anschliessend war noch etwas Zeit, auf verschiedenen KW-Bändern Amateurfunkverkehr zu hören. Dann ging es in die Mittagspause.

Da Herr Deutscher am Montagnachmittag an einer anderen Schule unterrichten musste, übernahm bereits während der Hör-Phase die Physiklehrerin der Schule, Frau Gautschi, die Leitung der Projektgruppe. Sie führte am Nachmittag einen kleinen Lötkurs durch und anschliessend löteten die SchülerInnen den Bausatz AS001 des AATiS (Morsetaste mit Summer) zusammen. Einige Geräte funktionierten auf Anhieb, bei manchen muss aber noch nach kalten Lötstellen oder versehentlichen Brücken gesucht werden.

Dienstag, 20.04.2010

Vormittags um 9 Uhr ging es wieder los. Zunächst mit Antennenbau (siehe Fotoseite), dann mit Empfangsbetrieb.

Den ganzen Tag über half Siggi, HB9LES, bei der Projektwoche mit. Er brachte auch eigene Geräte mit, reparierte noch nicht ganz funktionierende Morsetasten und betreute einige SchülerInnen, wenn Herr Deutscher zu sehr durch andere Arbeiten in Anspruch genommen wurde.

Nachdem Herr Deutscher die Fuchsjagdgeräte vorbereitet hatte, erklärte er den Schülern, wie diese funktionieren und wie man peilt. Anschliessend versteckte er drei Sender (MOB, MOK und MOT) im Gelände hinter der Schule entlang der Bünz. In Zweierteams suchten die Schüler dann die Füchse. Bis zum Mittag waren vier Teams unterwegs, nur eines davon fand alle drei Füchse (und auch noch in Rekordzeit), der MOT war wohl etwas schwer zu finden...

Am Nachmittag wurde erklärt, wie ein Standard-QSO abläuft und dann sollte der Sendebetrieb auf KW beginnen. Es zeigte sich jedoch, dass die Vertikalantenne nicht so wunderbar funktionierte, also wurde noch ein Doppeldipol für 80/40m aufgebaut.

Währenddessen versuchte ein Schüler bereits, ein QSO auf 2m zu machen. Es zeigte sich allerdings schnell, dass die Kurz-Einführung so einfach nicht genügt, sich einem QSO (das noch dazu von der notgedrungenerweise starren Vorlage auf dem Papier abweicht) gewachsen zu fühlen.

Also wurde das Ganze nochmals mit der kompletten Gruppe in "NF-Trockenübung" durchgespielt. Mehrere SchülerInnen sprachen ihren Teil des QSOs und Herr Deutscher antwortete (und benutzte dabei verschiedene andere Rufzeichen).

So gerüstet, klappte es anschliessend auch auf HF und mehrere Schüler machten ihre ersten QSOs, zunächst mit Siggi, der mit dem Handfunkgerät auf dem Schulgelände umher lief und danach auf dem 2m-Relais HB9AG, wo sich auch manche OMs meldeten, die bereits per Internet und USKA von unserer Projektwoche gehört hatten. Bei manchen Schülern war die Anspannung und Aufregung, das erste QSO in ihrem Leben zu führen, deutlich sichtbar.

Herr Deutscher war so sehr ausgelastet, dass es nicht möglich war, diese Seite zeitnah nachzuführen und möglicherweise die aktuell benutzte Frequenz anzugeben. Das wird sich in den kommenden Tagen hoffentlich ändern.

Mittwoch, 21.04.2010

Für den Mittwoch sind mehrere Dinge geplant: